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Skitour · Stubaital · Österreich

Skitouren im Stubaital

Pistentouren an Serles, Elfer und Schlick, freies Gelände ab der Franz-Senn-Hütte

An der Serles steigst du 650 Höhenmeter neben der Piste zur Bergstation auf, am Elfer bis zur Elferhütte. In der Schlick 2000 ist die Talabfahrt für Tourengeher gesperrt, dort startest du an der Mittelstation.

Winter in Stubaital: 3S-Bahn am Stubaier Gletscher über verschneiten Hängen
© TVB Stubai Tirol / Andre Schönherr
650 Hm
Pistentour an der Serles, Talstation bis Bergstation
923 Hm
durchs Wassertal auf das Waldraster Jöchl
ca. 320 Hm
Aufstieg zur Galtalm ab Mittelstation Froneben
über 100
Skitourvarianten rund um die Franz-Senn-Hütte

10 Kameras, von oben nach unten

Livebilder direkt vom Betreiber

Livebild Stubaier Gletscher: Daunjochbahn

Daunjochbahn3 000 m© Feratel

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Das Stubaital hat zwei Arten von Skitouren. Unten am Taleingang steigst du neben den Pisten von Serles, Elfer und Schlick auf, im gesicherten Gelände und mit Regeln der Bergbahnen. Hinten im Tal beginnen die hochalpinen Touren, für die du Lawinenwissen oder einen Bergführer brauchst.

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Das Wichtigste in Kürze

  1. 01

    An der Serles führt eine Pistentour von der Talstation auf 955 Metern zur Bergstation auf 1.605 Metern, 650 Höhenmeter.

  2. 02

    Am Elfer gehst du von der Talstation zum Panoramarestaurant oder zur Elferhütte.

  3. 03

    In der Schlick 2000 ist die Talabfahrt Nr. 16 für Tourengeher gesperrt, aufgestiegen wird ab der Mittelstation Froneben oder über das Plövener Loch.

  4. 04

    Zur Milderaunalm und zur Brandstattalm führen Aufstiege über die Rodelbahnen.

Das Stubaital hat zwei Arten von Skitouren. Unten am Taleingang steigst du neben den Pisten von Serles, Elfer und Schlick auf, im gesicherten Gelände und mit Regeln der Bergbahnen. Hinten im Tal beginnen die hochalpinen Touren, für die du Lawinenwissen oder einen Bergführer brauchst.

Serles: Pistentour und Wassertal

Die Pistentour an den Serlesbahnen in Mieders beginnt an der Talstation auf 955 Metern. Du gehst am Pistenrand über den Steilhang hinauf, am Schlepplift vorbei bis zur Bergstation auf 1.605 Metern. Das sind 650 Höhenmeter. Wer mehr will, geht weiter zum Waldraster Jöchl.

Die zweite Route führt durchs Wassertal. Sie verlässt die Piste bei den letzten Häusern und steigt durch Wald und über das Plateau der Kasern bis zum Waldraster Jöchl auf 1.878 Metern, 923 Höhenmeter.

Die Bergbahn regelt den Aufstieg. Du gehst nur am Pistenrand und hintereinander, querst nur an übersichtlichen Stellen und hältst dich an Sperren wegen Pistengeräten. Im Winter 2025/26 waren die Pisten für Tourengeher von 9 bis 16.30 Uhr offen, dazu kamen Tourengeherabende am Dienstag.

Elfer, Milderaunalm und Brandstattalm

In Neustift führt der Aufstieg von der Talstation der Elferbahnen zum Panoramarestaurant oder zur Elferhütte. Zur Milderaunalm steigst du vom Parkplatz Oberegg über die Rodelbahn auf, zur Brandstattalm vom Parkplatz Josef oder vom Bichlhof. Auf diesen Wegen fahren auch Rodler. Fahr deshalb auf Sicht ab.

Schlick 2000: ab der Mittelstation

In der Schlick 2000 ist die Talabfahrt Nr. 16 eng. Der Betreiber hat sie deshalb für Tourengeher gesperrt. Du steigst entweder über das Plövener Loch zur Mittelstation Froneben auf, wo es nur wenige Parkplätze gibt, oder fährst mit der Gondel hinauf und gehst von dort weiter.

Neu ist ein Weg ab Froneben an der Bruggeralm vorbei zur Galtalm, rund 320 Höhenmeter. Er unterquert die Piste in einem Tunnel. Abgefahren wird über die Pisten Nr. 13 und 16. Die Schlick 2000 plant den Saisonstart laut Betreiber für den 28. November 2026.

Hinten im Tal: freies Gelände

Die Franz-Senn-Hütte im Oberbergtal gilt dem Tourismusverband als einer der besten Stützpunkte für Skitouren in den Ostalpen, mit über 100 Varianten. Ganz hinten steht das Zuckerhütl, mit 3.507 Metern der höchste Gipfel der Stubaier Alpen. Abseits der markierten Abfahrten bist du im ungesicherten Gelände selbst für deine Sicherheit verantwortlich.

Einsteigerkurse, geführte Touren und Lawinenkurse bieten die Wintersportschulen und Bergführerbüros im Tal an, etwa Stubai-Alpin in Neustift und die Stubaier Bergführer in Fulpmes. Vor jeder Tour gehört der Blick in den Lawinenlagebericht des Lawinenwarndienstes Tirol dazu.

Für wen das passt

Das Stubaital passt, wenn du Skitouren an Bergbahnen lernen und später ins hochalpine Gelände wechseln willst. Weniger passt es, wenn du ohne Zeitvorgaben auf der Piste aufsteigen möchtest. Unterkünfte im Tal findest du auf der Regionsseite Stubaital, die vier Skigebiete auf der Skiseite Stubaital. Welcher Helm zu dir passt, zeigt die Kaufberatung für Skihelme.

Deine Ausrüstung für Stubaital

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  1. Stirnlampe und Reflektoren

    Die Serlesbahnen verlangen bei Dunkelheit oder schlechter Sicht Stirnlampe und reflektierende Kleidung.

  2. Harscheisen für den Morgen

    Am Morgen sind Spuren und Hänge oft hart gefroren. Harscheisen geben dir dann auf steilen Stücken Halt.

Wann du kommen solltest

  1. Ab Oktober und November 2026

    Gletscher und Schlick 2000

    Der Stubaier Gletscher plant laut Betreiber den Saisonstart für den 9. Oktober 2026, die Schlick 2000 für den 28. November 2026.

  2. Winter 2025/26

    Serles im Vorjahr

    An der Serles galten im vergangenen Winter Aufstiegszeiten von 9 bis 16.30 Uhr, dienstags gab es Tourengeherabende.

Wohnen nah an Serles, Elfer oder der Schlick 20

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Quellen (7)

Quellen: Stubai Tirol: Skitouren, stubai.at; Stubai Tirol: Skitour Serlesbahnen, stubai.at; Stubai Tirol: Infos für Skitourengeher Schlick 2000, stubai.at; Stubai Tirol: Schlick 2000, stubai.at; Stubai Tirol: Winter aktiv 2025/26 (Folder), stubai.at; Stubaier Gletscher: Skisaison 2026/27, stubaier-gletscher.com; Lawinenwarndienst Tirol, lawinen.report.