
Warm durch den Herbst
Schichtwechsel: Zeit fürs Zwiebelprinzip
Richtig kombiniert kommst du ohne Frieren und Schwitzen durch den Tag, vom Frühsport bis zum Abendspaziergang.

Das Zwiebelprinzip
Drei Schichten für jedes Herbstwetter
Im Herbst wechselt das Wetter oft mehrmals am Tag: morgens frostig, mittags mild, am Nachmittag ein Schauer. Eine einzelne warme Jacke ist dann meist zu viel oder zu wenig.
Mit drei aufeinander abgestimmten Schichten passt du deine Kleidung dem Wetter an. Du ziehst an oder aus, was gerade nötig ist, und bleibst trocken und warm.

Schicht 1 · Baselayer
Trocken auf der Haut
Der Baselayer liegt eng an und leitet Schweiß von der Haut weg. Baumwolle kann das nicht: Sie saugt sich voll und bleibt nass. Besser geeignet sind deshalb Merinowolle und Kunstfaser.
Wie warm ein Baselayer ist, zeigt das Stoffgewicht in Gramm pro Quadratmeter (g/m²): Je höher die Zahl, desto dicker und wärmer der Stoff.
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Schicht 2 · Midlayer
Die Wärme dazwischen
Der Midlayer hält die Wärme am Körper. Das kann eine Fleece- oder Strickjacke sein, ein warmer Pullover oder eine Weste. Weil du diese Schicht am häufigsten an- und ausziehst, lohnt sich ein durchgehender Reißverschluss. Fleece ist allerdings nicht winddicht, bei Wind gehört deshalb die Shell darüber.
Fleece gibt es zudem in drei Stärken: 100, 200 und 300. Je höher die Zahl, desto dicker und wärmer ist der Stoff.
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Fleecejacken für Damen und Herren
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Schicht 3 · Bei Regen und Wind
Die Shell
Die Shell hält Wind und Regen ab. Achte beim Kauf darauf, dass sie sich klein packen lässt, denn an Herbsttagen gehört sie zur Sicherheit in den Rucksack, auch wenn morgens noch die Sonne scheint.
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Regenjacken für Damen und Herren
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Schicht 3 · Die Alternative bei Kälte
Daune oder Kunstfaser statt Shell
Wird es richtig kalt, ersetzt eine isolierte Jacke die Shell als äußere Schicht. Bleibt es trocken, ist Daune die wärmste Wahl, bei Nässe ist dagegen Kunstfaser besser.
Wie gut eine Daunenjacke wärmt, zeigt die Bauschkraft in cuin: Je höher der Wert, desto stärker plustert sich die Daune auf und desto mehr Wärme hält sie.
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Warme Jacken für Damen und Herren
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Die kleinen Extras
Kopf, Hals und Hände
Mütze, Schal und Handschuhe wiegen fast nichts, machen aber viel aus, wenn es morgens noch frisch ist oder abends schnell abkühlt. Dass du über den Kopf die Hälfte deiner Wärme verlierst, ist zwar ein Mythos, eine Mütze lohnt sich als zusätzliche kleine Schicht aber trotzdem.

Layering für Kinder
Schnell an, schnell aus
Kinder toben, bleiben stehen und laufen wieder los. Ihre Kleidung muss sich deshalb besonders leicht an- und ausziehen lassen, am besten auch ohne Hilfe. Das gelingt mit den richtigen Schichten und durchdachten Details, sodass ihnen weder zu warm noch zu kalt wird.
Das Kinder-Set
Vier Schichten für Jungen und Mädchen
1 Baselayer · 2 Fleecepulli · 3 Jacke · 4 Mütze
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Quellen
Worauf sich die Tipps stützen
Stand: Oktober 2026. Angaben von Herstellern sind als solche genannt.
DAV: Das richtige Wanderoutfit · DAV: Funktionsunterwäsche · Icebreaker: Baselayer-Stärken (Hersteller) · Polartec: Fleece-Stärken (Hersteller) · VAUDE: Softshell und Hardshell (Hersteller) · Schöffel: Kaufberatung Regenjacke (Hersteller) · GORE-TEX: Pflege (Hersteller) · Mountain Equipment: Daune und Bauschkraft (Hersteller) · Rab: Imprägnierte Daune (Hersteller) · Pretorius et al. 2006: Wärmeverlust über den Kopf · Iserson 2016: Fäustlinge und Handschuhe · MSD Manual: Erfrierungen · Kinderärzte im Netz: Nackentest
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