Hinten im Tal öffnet der Gletscher schon im Oktober, vorne warten drei kleinere Gebiete für Familien und Einsteiger. Ab vier Tagen deckt ein Skipass alle ab.
Stubaital im Gelände
höchste Liftstation am Stubaier Gletscher
3.212m
geplanter Saisonstart am Gletscher, schneeabhängig
Prognose aus dem Modellraster (rund 20 × 28 km), kein Schneebericht.
Tal gegen Gipfel
Heute Oben 9 Std. Sonne
Unten · 978 mTrocken
Temperatur
15 °C
Niederschlag
0 mm
Sonne
9 Std.
Oben · 3.000 mTrocken
Temperatur
2 °C
Neuschnee
–
Sonne
9 Std.
Wind
34 km/h
Sonnenfenster am Gipfel · Heute
891011121314151617
Morgen Unten Regen, oben Schnee
Powder-Alarm
5 cmNachschub
Bis morgen früh rund 5 cm Neuschnee auf 3.000 m.
Ruhig0–4 cm
Nachschub5–19 cm
Powder-Alarm20–39 cm
Tiefschnee-Alarmab 40 cm
Vorhersage vom 19.10., 17:20 Uhr · Wetterdaten: Open-Meteo (CC BY 4.0), Modelle von DWD und MeteoSchweiz. Gipfelwerte aus den Luftschichten, Neuschnee aus Niederschlag über der Schneefallgrenze. Vorhersage, kein Schneebericht.
Erleben
Stubaital im Winter: Welches der vier Skigebiete zu deinen Skitagen passt
Gletscher ab Oktober, Schlick für Könner und Familien, Serles und Elfer für kurze Tage: Die vier Stubaier Skigebiete im Vergleich, mit Skipass, Anreise und Wohnort.
Im Stubaital planst du Skitage anders als in einer großen Skischaukel. Vier Gebiete verteilen sich über das Tal, vom Stubaier Gletscher am Talende bis zu den Serlesbahnen in Mieders. Jedes hat seine eigenen Stärken, und das Wetter entscheidet oft mit.
Das Wichtigste in Kürze
01
Der Stubaier Gletscher plant den Saisonstart für den 9. Oktober 2026, die Schlick 2000 für den 28. November, jeweils abhängig vom Schnee
02
Pässe für ein bis drei Tage gelten nur in einem Gebiet, ab vier Tagen in allen vier und im Skibus
03
Kinder unter zehn Jahren fahren in allen vier Gebieten gratis, wenn ein Elternteil zahlt
04
Oben auf über 3.000 Metern ist es kälter und windiger als im Tal: Ausrüstung danach wählen
Im Stubaital planst du Skitage anders als in einer großen Skischaukel. Vier Gebiete verteilen sich über das Tal, vom Stubaier Gletscher am Talende bis zu den Serlesbahnen in Mieders. Jedes hat seine eigenen Stärken, und das Wetter entscheidet oft mit.
Die Frage lautet deshalb jeden Morgen neu: Wohin heute?
Welcher Skitag in welches Gebiet
Ein klarer Tag im Hochwinter gehört dem Gletscher. 14 Lifte führen dort über 3.000 Meter, die 3S Eisgratbahn bringt dich in zwölf Minuten auf 2.888 Meter. Wer es steil mag, fährt die Piste 27, laut Betreiber mit bis zu 60 Prozent Neigung.
Pfeift oben der Wind, bleibst du tiefer. Die Schlick 2000 über Fulpmes hat 25 Pistenkilometer und liegt mit ihrem höchsten Lift bei 2.240 Metern. Für den ersten Skitag eines Kindes reichen die Serlesbahnen in Mieders oder das Übungsland Krößbach am Elfer. Dort geht es um Zauberteppich und Tellerlift, nicht um Kilometer.
Und am Abend? Am Elfer ist die Rodelbahn laut Betreiber bei passender Schneelage mittwochs und freitags beleuchtet. An der Schlick war es im vergangenen Winter der Mittwoch. Im Skipass ist Nachtrodeln nicht enthalten.
Drei Tage oder vier: was dein Skipass abdeckt
Die Grenze liegt bei vier Tagen. Ab dann bekommst du ohne Aufpreis den Stubai Skipass, der alle vier Gebiete und den Skibus zwischen Schönberg und Mutterberg einschließt. Ein Pass für ein bis drei Tage gilt nur in dem Gebiet, in dem du ihn kaufst. Für ein langes Wochenende legst du dich also besser vorher fest.
Kinder unter zehn Jahren fahren mit einem zahlenden Elternteil gratis. Anreisen kannst du ohne Auto: Die Regiobusse ab Innsbruck fahren in der Hauptsaison im Viertelstundentakt bis zum Gletscher.
Für wen sich das lohnt, und für wen nicht
Wer im Oktober oder November Skitage braucht, kommt am Gletscher kaum vorbei. Familien profitieren vom Gratis-Ticket für Kinder und von den Übungsgebieten in Mieders, Krößbach und an der Schlick.
Weniger passt das Tal, wenn du jeden Tag große Skischaukeln abfahren willst. Lifte verbinden die vier Gebiete nicht, dazwischen fährt der Skibus. Das kostet Zeit. Wer eine Woche lang nur Pistenkilometer sammeln will, erlebt im Stubaital eher vier Ausflüge als ein zusammenhängendes Gebiet.
Was das für die Ausrüstung heißt
Auf 3.000 Metern ist es im Herbst und im Hochwinter deutlich kälter als in Innsbruck, dazu kommt Wind auf den freien Gletscherflächen. Ein zusätzlicher Midlayer und eine Gesichtsmaske wiegen wenig. Bei Herbstschnee und Kunstschnee ist die Piste morgens oft hart. Frisch geschliffene Kanten merkst du dort sofort.
Im Frühjahr kippt das Bild. Morgens hart, mittags Firn, und der Betreiber nennt dann mittags oft 8 bis 12 Grad. Eine Skibrille mit hoher Filterkategorie und eine leichtere Jacke gehören dann ins Gepäck. Wer abseits der Piste fährt, braucht LVS-Gerät, Schaufel und Sonde. Am Gletscher kannst du die Notfallausrüstung auch leihen.