
Finde den passenden Faltstock fürs Trailrunning
Ultratrail FX.One, SL, Neotrail Pro und Evotrail TA: vier Modelle, eine ehrliche Entscheidungshilfe für Einsteiger bis Race-Athletes.

Finde den passenden Faltstock fürs Trailrunning
Ultratrail FX.One, SL, Neotrail Pro und Evotrail TA: vier Modelle, eine ehrliche Entscheidungshilfe für Einsteiger bis Race-Athletes.
Was Stöcke beim Trailrunning wirklich bewirkenInhalt
Kaum ein Trailrunning-Profi läuft heute noch ohne Stöcke, und das nicht ohne Grund. Forschungen, unterstützt durch den Lehrstuhl für Biomechanik der Universität Bayreuth, zeigen: Der Einsatz von Stöcken verändert die Bewegungsökonomie messbar. Die Schrittlänge nimmt zu, was direkt zu höherer Geschwindigkeit führt.
Gleichzeitig reduziert sich der Druck auf den vorderen Teil des Fußes um etwa 5 %. Die Muskelbelastung der Beine sinkt. Auf langen Läufen mit großen Höhenunterschieden kann das den entscheidenden Unterschied machen.
Material, Rohrstärke und FX-Technologie: Was du wissen musstInhalt

- Carbon vs. Aluminium: Carbon ist leichter und steifer, deshalb nutzen alle Race-Modelle von LEKI Carbon. Aluminium verträgt mehr Abnutzung im täglichen Einsatz und ist langlebiger. Das Kürzel „TA“ bei LEKI steht für „Tempered Aluminium“ und kennzeichnet die Trainingsmodelle.
- Rohrstärke – ein unterschätzter Faktor: Die Superlite-Modelle (SL) haben eine 14/12-mm-Rohrkonstruktion. Sie sind sehr leicht, doch LEKI empfiehlt sie ausdrücklich nicht für das tägliche Training: Das Rohr ist dünn genug, dass häufige Belastungszyklen die Lebensdauer deutlich verkürzen. LEKI vergleicht es mit einem Formel-1-Auto: Hochleistung, aber nicht für den Dauerbetrieb. Die regulären Modelle mit 16/14-mm-Konstruktion sind um ein Vielfaches haltbarer und die richtige Wahl, wenn du mehrmals pro Woche läufst.
- FX-Technologie: Das „FX“ im Modellnamen steht für „falt- und austauschbar“. Die patentierte Technologie erlaubt es, gebrochene Rohrsegmente zuhause in wenigen Minuten mit einem einfachen Schraubenschlüssel zu tauschen. Brüche sind beim Trailrunning ein normales Risiko: Vor allem bergab wirken bei einer eingeklemmten Spitze enorme Kräfte. Mit FX lässt sich das Problem lösen.
LEKI Trailrunning-Stöcke entdecken
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-26%Vier Modelle, vier Charaktere: LEKI-Highlights im ÜberblickInhalt
- Ultratrail FX.One – „Das Original“: Mit 182 g ist er der schwerste Carbon-Stock, aber LEKI nennt ihn bewusst das Original. Das 16/14-mm-Rohr macht ihn deutlich robuster als die SL-Version und für Training wie Wettkampf gleichermassen geeignet. Die verlängerte Griffzone aus Schaumstoff erlaubt das Umgreifen an Anstiegen und in Querungen, ohne den Stock wechseln zu müssen. Trail Shark liefert maximale Kraftübertragung. Wenn du einen Stock suchst, der im täglichen Training und am Renntag überzeugt, bist du hier richtig.
- Ultratrail FX.One SL – „Der Racer“: SL steht für Superlite: 137 g bei einer 14/12-mm-Rohrkonstruktion. LEKI positioniert ihn klar als Race-Stock, nicht für den täglichen Einsatz. Das schmalere Rohr hält Wettkampfbelastungen stand, ist aber nicht für 300 Trainingsstunden pro Jahr gedacht. Wer ihn richtig einsetzt, nämlich beim Wettkampf, profitiert von 45 g Unterschied, die sich über viele Stunden spürbar bemerkbar machen.
- Neotrail Pro FX.One SL – „Der Leichteste“: Mit 120 g ist er das Flaggschiff des Sortiments: 14/12-mm-Carbon, Packmaß 35 cm, die Schlaufe wiegt nur 4 g. Der entscheidende Unterschied zum Ultratrail SL liegt nicht nur im Gewicht, sondern im Griffsystem: Der Spartan Ultra Griff entstand aus einem selbstgebauten Modifikationsgriff von Ultra Runner François D'Haene. Er ist ein Hybrid aus Trail Shark und klassischer Schlaufe: weniger mechanische Bindung an den Stock, mehr Bewegungsfreiheit für die Hand. Die D-Loop Mesh Strap trocknet extrem schnell und ist ideal bei Hitze oder häufigem Handschuhwechsel in technischem Gelände. Der Stock für alle, die maximale Freiheit bei minimalem Gewicht brauchen.
- Evotrail FX.One TA – „Der Trainer“: Aluminium (TA = Tempered Aluminium), 218 g, Shark 2.0 System. Er ist der schwerste der vier, aber für tägliches Training ist das die ehrlichste Entscheidung. Aluminium verträgt Abnutzung, Regen und täglichen Einsatz besser als Carbon-Superlite-Konstruktionen. Flextip und austauschbarer Teller verlängern die Nutzungsdauer zusätzlich. Das Shark 2.0 System ermöglicht schnelles Ein- und Ausklicken der Schlaufe. Der zuverlässige Trainingspartner für Einsteiger und Vielläufer.
| Eigenschaft | Ultratrail FX.One | Ultratrail FX.One SL | Neotrail Pro FX.One SL | Evotrail FX.One TA |
|---|---|---|---|---|
| Material | Carbon | Carbon | Carbon | Aluminium (TA) |
| Gewicht (pro Stock) | 182 g | 137 g | 120 g | 218 g |
| Rohrstärke | 16/14 mm | 14/12 mm | 14/12 mm | 16/14 mm |
| Packmaß | 37 cm | 37 cm | 35 cm | 37 cm |
| Griffsystem | Trail Shark | Trail Shark | Spartan Ultra | Shark 2.0 |
| Ideal für | Training + Wettkampf | Wettkampf | Rennen / technisch | Einsteiger / Training |
6 Einträge in der Vergleichstabelle
Griffsysteme: Trail Shark, Spartan Ultra und Shark 2.0 erklärtInhalt
Das Griffsystem entscheidet stärker über die tägliche Praxis als die meisten anderen Spezifikationen. Es bestimmt, wie direkt Kraft auf den Stock übertragen wird, wie frei sich die Hand bewegt und wie gut du in technischem Gelände spontan reagieren kannst. LEKI nutzt bei diesen vier Modellen drei verschiedene Systeme mit klar unterschiedlichen Ansätzen.
Eine Faustregel: Das Shark System ist der effizienteste Weg für die Kraftübertragung und wird am häufigsten von Profis verwendet. Bei sehr heißen Bedingungen oder Felspassagen mit vielen Klettersequenzen kann der Spartan Ultra mit klassischer Schlaufe die flexiblere Wahl sein.
Trail Shark
Ultratrail FX.One & SL
Spartan Ultra
Neotrail Pro FX.One SL
Shark 2.0
Evotrail FX.One TA

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