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Kaufberatung

Mountain Equipment Xenith Jacket – maximale Wärme, minimales Gewicht

In Zusammenarbeit mitMountain Equipment

Bergsteiger in blauer Mountain Equipment Xenith Daunenjacke mit Ski auf dem Rucksack steigt über einen verschneiten Felsgrat
Mit Ski am Grat: Die Xenith als Wärmeschicht im Hochgebirge. (Foto: Mountain Equipment)

Sechseckige Daunenkammern, 120 g Gänsedaune, 320 g Gesamtgewicht: Was die neue Xenith von Mountain Equipment ausmacht und wann Lightline, Jokla oder K7 die bessere Wahl sind.

Das Wichtigste in Kürze

  1. 01

    Die Xenith wiegt laut Hersteller nur 320 g (Herren, Größe L) und ist damit die leichteste der vier Jacken.

  2. 02

    Ihre sechseckigen Kammern sollen die Daune gleichmäßig verteilen und Kältebrücken an den Nähten verringern.

  3. 03

    Der hauchdünne Außenstoff spart Gewicht, ist an scharfem Fels aber empfindlich.

  4. 04

    Mehr Wärme bieten Jokla und K7, die Lightline passt besser für Alltag und Hütte.

Warum Gewicht bei Daunenjacken so viel zählt

Am Gipfel pfeift der Wind, du fellst ab, die Finger werden steif. Genau dann muss die Daunenjacke warm halten. Den Rest des Tages liegt sie im Rucksack. Für Skitouren und Hochtouren zählt deshalb vor allem eines: wie viel Wärme pro Gramm du bekommst.

Hier setzt die Xenith Jacket an, die neue ultraleichte Daunenjacke von Mountain Equipment für Herbst/Winter 2026/27. Die britische Marke geht damit beim Leichtbau einen anderen Weg als üblich. Die Kammern sind sechseckig.

Skitourengeher in blauer Xenith Daunenjacke stellt kniend die Skischuhe um, im Hintergrund eine zweite Person mit Ski
Kurze Pause, schnell kalt: Genau dafür ist die Xenith gedacht. (Foto: Mountain Equipment)

Sechseckkammern: Wie die Xenith-Konstruktion funktioniert

Eine Daunenjacke hält warm, weil die Daune Luft einschließt. Damit sie das gleichmäßig tut, wird sie in Kammern gesteppt. Die übliche Lösung sind waagerechte Bahnen. Ihr Nachteil: An jeder Naht liegen Außen- und Innenstoff direkt aufeinander. Dort ist kaum Daune, und an diesen Stellen geht Wärme verloren. Das nennt man Kältebrücke.

Mountain Equipment ersetzt die Bahnen bei der Xenith durch Sechsecke. Den Anstoß gab nach Herstellerangaben eine Studie aus dem Jahr 2023. Ihr Ergebnis: Sechseckige Kammern könnten thermisch effizienter sein als gerade. Die Form kennt man aus der Natur, von Schneeflocken, Schildkrötenpanzern oder Basaltsäulen. Füllmenge und Daunendichte sind laut Hersteller optimal auf die neue Kammerform abgestimmt.

Nahaufnahme der blauen Xenith Daunenjacke mit sichtbaren sechseckigen Daunenkammern
Die Sechseckkammern der Xenith im Detail. (Foto: Mountain Equipment)

Mountain Equipment verspricht sich davon vier Vorteile. Die Daune baut sich über die ganze Jacke gleichmäßig auf, der Loft, also die Bauschkraft, ist überall gleich. In den kleinen, geschlossenen Zellen kann sie nicht wandern und wärmt immer dort, wo sie hingehört. An den Nähten entstehen weniger Kältebrücken. Und wird die Isolation feucht, trocknet sie schneller, da die Daune wasserabweisend behandelt ist.

In Kältekammer und Praxis zeigte die Xenith laut Hersteller einen „deutlichen Fortschritt“ gegenüber Daunenjacken mit schmalen Kammern und ähnlichem Gewicht.

Material und Ausstattung der Xenith im Detail

Seitliche Nahaufnahme: Kapuze der blauen Xenith Daunenjacke über einem Kletterhelm
Die isolierte Kapuze passt über den Helm. (Foto: Mountain Equipment)

Gefüllt ist die Xenith mit Gänsedaune, bei der Herrenjacke 120 g, bei der Damenjacke 100 g. Die Daune ist wasserabweisend ausgerüstet und hat eine Füllkraft von mindestens 800 Cuin. Laut Hersteller ist sie nach dem Responsible Down Standard (RDS) und dem DOWN CODEX® zertifiziert.

Außen- und Innenstoff heißen HELIUM 10D. Die Zahl steht für die Garnstärke in Denier, 10D ist sehr fein. Der Stoff ist winddicht und lässt sich klein packen. Die Imprägnierung ist laut Hersteller PFAS-frei.

Die Kapuze ist isoliert und passt über einen Helm. Verpackt wird die Jacke in einem eigenen, ebenfalls sechseckigen Packsack. Gedacht ist die Xenith laut Mountain Equipment für alpine Touren, Skihochtouren und mehrtägiges Trekking: für eiskalte Morgenstarts, schnelle Gipfeletappen und lange Strecken.

Die Xenith gibt es als Herrenmodell und als Damenmodell, die Damenversion wiegt 280 g (Größe 12).

Jokla, Lightline und K7: Die Alternativen bei Mountain Equipment

Für den ganzen Winter am Berg reicht die Xenith nicht jedem. Wer bei Minusgraden lange steht oder auf Expedition geht, braucht mehr Daune, und die wiegt mehr.

Vier Daunenjacken von Mountain Equipment im Vergleich

XenithNeuJoklaLightlineK7

Gewicht (Herren, Gr. L)

320 g

540 g

740 g

870 g

Daunenfüllung (Herren)

120 g Gans

200 g Gans

296 g Ente

300 g Gans

Einsatz laut Hersteller

Alpine Touren, Skihochtour, Trekking

Bergsteigen, Skitour, Hochtour

Bergsteigen, Alltag

Hochtour, Expedition

UVP

319,90 €

399,90 €

359,90 €

749,90 €

Jokla: Mehr Reserve für kalte Skitouren

Die Jokla ist der nächste Schritt nach oben: 200 g Gänsedaune in zwei Lagen von Kammern, deren Nähte nicht übereinanderliegen. Mit 540 g wiegt sie gut das Anderthalbfache der Xenith. Dafür hast du an langen, kalten Tagen mehr Reserve.

Lightline: Für Alltag und Basislager

Die Lightline ist der Klassiker im Programm, gefüllt mit Entendaune. Ihr Außenstoff hat mit 40 Denier die vierfache Garnstärke der Xenith. Gut, wenn du die Jacke auch an der Hütte und im Alltag trägst.

K7: Für Hochtouren und Expeditionen

Die K7 ist die wärmste der vier: 300 g Gänsedaune in Boxkammern, bei denen Stoffstege die Daune auch an den Nähten in voller Höhe halten. Gemacht für hohe Berge und lange Standzeiten. Für eine normale Skitour ist sie mehr Jacke, als du brauchst.

Welche Mountain Equipment Daunenjacke passt zu dir?

Die Xenith ist für Touren gebaut, bei denen du möglichst leicht unterwegs bist und einen richtigen Wärmebooster dabeihaben möchtest.

Skitourengeher in blauer Xenith Daunenjacke zieht vor verschneitem Berg die Felle vom Ski
Felle ab, Jacke an: Die Xenith kommt bei der Pause zum Einsatz. (Foto: Mountain Equipment)

Für wen eignet sich die Xenith?

  1. 1

    Wenn du auf Skitour eine Wärmeschicht für Pausen und Abfahrt suchst

    dann passt die Xenith.

  2. 2

    Wenn du auf mehrtägigen Touren Gewicht sparen willst

    dann ist die Xenith die leichteste der vier.

  3. 3

    Wenn du lange bei strengem Frost stehst oder in große Höhe gehst

    dann greif zur Jokla oder K7.

  4. 4

    Wenn du viel an scharfem Fels unterwegs bist

    dann trag eine Hardshell darüber, der 10D-Stoff reißt leichter.

Outdoorjacken von Mountain Equipment

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Häufige Fragen

Wie schwer ist die Mountain Equipment Xenith Jacket?

Laut Hersteller wiegt die Herrenjacke 320 g in Größe L, die Damenjacke 280 g in Größe 12.

Ist die Xenith wasserdicht?

Nein. Der HELIUM-Außenstoff ist winddicht und imprägniert, die Daune wasserabweisend ausgerüstet. Das hilft bei Schnee und kurzem Niesel, ersetzt aber keine Hardshell.

Was bringen sechseckige Daunenkammern?

Laut Mountain Equipment verteilen sie die Daune gleichmäßiger, halten sie an ihrem Platz und verringern Kältebrücken an den Nähten. Außerdem soll die Isolation nach Feuchtigkeit schneller trocknen.

Passt die Kapuze der Xenith über einen Helm?

Ja, die isolierte Kapuze ist laut Hersteller helmkompatibel.

Xenith oder Jokla für Skitouren?

Die Xenith, wenn du vor allem leicht unterwegs sein willst und die Jacke nur in Pausen trägst. Die Jokla, wenn du an kalten Tagen länger stehst und mehr Wärmereserve willst.

SportFits Redaktion

Verena

Digital Marketing Managerin bei SportFits

SF

Inspiration, Wissen und Ausrüstung für Menschen, die draußen mehr erleben wollen.